#schreibenueberdasschreiben – Eine Blogparade

Die Idee zu dieser Blogparade stammt von Stephanie Müller. Hier die Liste der Teilnehmer*innen der Blogparade und Ihre kurze Zusammenfassung:

Die Regeln in kurz:

  1. Schreibe einen Beitrag zu #SchreibenüberdasSchreiben (Wenn dir nichts einfällt, beantworte doch oben die 7 Fragen.)
  2. Tagge 5 Personen.
  3. Schicke den Link mit deinem Beitrag an mich (mueller.stephanie@gmx.de, oder per Tweet @muellerstephie), dann nehme ich ihn in die hoffentlich stets wachende Liste auf.
  4. Teilt, retweetet, kommentiert bei den anderen Teilnehmern der Blogparade!“

Laufzeit: 1.6.-30.6.2019.

Und hier kommt mein Blogbeitrag.
Über das Schreiben schreiben. Eine nicht ganz leichte Aufgabe, obwohl für mich das Schreiben dazugehört wie für andere das tägliche Zähneputzen.
Paradox?
Ja und nein.

Für mich schreiben. Es vergeht kein Tag in meinem Leben ohne das Schreiben und damit meine ich nicht das Schreiben im Rahmen meines Jobs, das 39 Stunden meines Lebens bestimmt und mir DAS andere Schreiben ermöglicht:

DAS freie, kreative und Tageszeitenungebundene Schreiben.
Das Schreiben mit und für andere(n).

Die Morgenseiten, seit vier Wochen bin ich da wieder aktiv nach einer Pause, die durch das Endstadium meines Studiums „Biografisches und Kreatives Schreiben“ an der ASH Berlin etwas in Hintertreffen geraten ist.

Wissenschaftliches Schreiben. Diese Art zu schreiben, wissenschaftliches Schreiben für eine Masterarbeit, hat mich enorm blockiert und ich habe mich sehr schwergetan, bis zu dem Moment, als ich erkannt habe, worum es MIR in dieser Arbeit geht und was ich mit dieser Arbeit für mich und mein Schreiben erreichen möchte.

Mit anderen schreiben. Da habe ich die Arbeit nach monatelange Recherche endlich von Anfang bis Ende herunterschreiben können – in einer Woche und im Tandem mit einer lieben Mitstudentin. Wir haben uns täglich unsere Aufgaben für den Tag mitgeteilt, haben dann für uns geschrieben und am Abend die Ergebnisse geteilt. Eine sehr effektive Art zusammen zu schreiben. Außerdem haben selbst organisierte Treffen in Form von Kolloquien mit weiteren Mitstudent*innen ebenfalls dazu beigetragen, das jede und jeder mit seinen Stärken etwas zum Lernerfolg aller beigetragen hat. Die Institution Fachhochschule hat das leider nicht geschafft.

Wieder auf der Suche
nach meinem Schreiben
nach dem Studium über das Schreiben.

Kreatives Schreiben. In den Morgenseiten suche ich wieder Anschluss an genau diese Form des Schreibens. Eine Form, die nicht (be)wertet, die keine engen Schablonen benutzt, alles andere ausschließt und die sich auf den eigenen Wunsch nach einer Geschichte beruft, die erzählt werden möchte.

November. NaNoWriMo ist für mich und #mianachtschreiberin eine ideale Form zu schreiben und eine solche Geschichte zu erzählen, sie täglich, einen Monat lang herunterzuschreiben und das geschriebene Wortmaterial als Grundlage für die weitere Überarbeitung zu nutzen.

Schreibräume öffnen. Mein eigener #gruenschreibraum. Dem Schreiben ein Zuhause geben. Schreiben anderen Menschen zugänglich zu machen und neue Räume für das Schreiben zu öffnen, das ist mir eine Herzensangelegenheit.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Max, Roland, Mia und Herr Klauber.
Meine Romanprojekte für die verschiedenen Altersgruppen und ebenso ausgerichtete Angebote von Schreibwerkstätten.

Das Schreiben und ich

Das Schreiben und ich, wir können nicht ohne einander
Wenn ich schreibe, ist alles an seinem Platz
Leben, Leben, ich denke nur leben.
Straßen.Ge.Schichten.
Wenn Leben erzählt: Max und Roland.
Acht Minuten Zeilensalat
Frische Gedanken auf sieben schneiden
Mit anderen schreiben
Zeilenvollschreiber
Blau schmeckt nach Freiheit
und nach mehr Zeilengrün