Max erzählt vom ersten Interview für die Masterarbeit

Hallo ihr da draußen vor den Büchern,

heute hatte ich coolen Besuch, also nicht ich allein, sondern vor allen Dingen Sabine. Die hat ja meine Geschichte geschrieben und mich quasi erfunden, also am Anfang, bis ich mich selbständig gemacht und mich auf meinen eigenen Weg gemacht habe.
Ach ja, der Besuch, Jonas war da, der ist genau so alt wie ich und der mag Bücher auch sehr gerne. Er hat ein eigenes Regal mit Lieblingsbüchern und dazu gehören Gregs Tagebücher und Tagebuch eines Minecraft-Zombies . Gregs Tagebücher kannte ich gut, aber die anderen nicht, Die hole ich mir mit Sabine gleich morgen in der Bücherei, wenn die geöffnet hat. Wenn Jonas schneller ist, dann muss ich nochmal Gregs Tagebücher lesen, das ist auch o.k..
Jonas fand beide gut, weil sie so anders sind. Witzig findet er beide.
Also, Jonas hat Sabine heute all die Fragen von ihrem Fragebogen beantwortet für ihre Maxterarbeit und die Mama von Jonas hat natürlich vorher eine Einverständniserklärung unterschrieben, dass sie das auch tun darf. Ich sage euch, Erwachsene und diese Wissenschaft, das ist echt kompliziert.
Jonas hatte echt tolle Ideen, was ihm an einem Buch gefällt und was eher nicht. Wie das Schriftbild aussehen sollte: groß, nicht zu viel Text auf einer Seite und nicht zu eng geschrieben, so dass es zu viel wird, wie der Text geschrieben sein soll, damit er einen nicht erschlägt und was er noch gut findet, sind die Kapitel und die Titel oben auf den Seiten, damit er immer weiß, in welchem Kapitel er gerade ist. Zu lang sollen die Kapitel auch nicht sein, wenn man mal nicht so viel Zeit zu lesen hat. Jonas hat von einem Kapitel in einem Buch erzählt, dass nie enden würde.
Ehrlich, das hat er gesagt und natürlich hat er von dem Buch den Titel nicht mehr gewusst, den hätte ich mir auch nicht gemerkt, ich weiß auch nur meine Lieblingsbücher.
Bilder mag er nur dann, wenn sie zu dem Text passen und einen nicht aus der Geschichte „rausholen“ und nicht einfach so dazugemalt worden sind.
Wenn Jonas einen eigenen Verlag hätte, dann sollten seine Bücher, auf jeden Fall witzig und spannend sein und Phantasie haben. Und gerne mit Sachen übertreiben. Ach ja, wir haben Kakao getrunken, den hat Sabine angerührt und Jonas hat gesagt, dass in meiner Geschichte viel Kaffee getrunken wird und da hat Sabine gelacht und gesagt, dass ist mir noch gar nicht so aufgefallen, mir aber schon, aber ich mag Kakao und deshalb finde ich das gut!
Wenn Jonas eine Geschichte schreiben würde, dann würde er eine über die Sommerferien schreiben, nicht so lang und dann würde da einem Jungen von allem das Gegenteil passieren, was sie eigentlich machen wollen. Sie wollen verreisen und mit dem Flugzeug fliegen und stehen an der falschen Schlange an, es ist die fürs WC, nicht für den Flugschalter, sie steigen ins falsche Flugzeug ein usw. Ich würde das echt sehr gerne lesen wollen.
Und Hörbücher hört der Jonas auch. Das haben Sabine und ich am Sonntag auch gemacht, als wir eine lange Autofahrt vor uns hatten. Wir haben eine tolle Geschichte von Kirsten Boie gehört „Ein Sommer in Sommerby“. Wie es ist, wenn mal kein Wlan, kein Handynetz und so überhaupt kein Netz, aber so viel anderes da ist. Kann ich euch sehr empfehlen, Sabine auch. War ein tolles Interview mit Kakao und tollen Ideen von Jonas!

4 Gedanken zu „Max erzählt vom ersten Interview für die Masterarbeit

  1. Urs Küenzi

    Liebe Sabine
    Ich trinke gerade weder Kaffee noch Kakao, sondern esse Pasta und lese dazu Deine wunderbaren Zeilen.
    Zum Glück hast Du den Jonas nicht mit Fragen zu einem Essay ins Delirium gejagt, sondern einer handfesten MA 🙂
    Und das mit dem WLAN-freien Hörbuch für Jugendliche? Hmmmm. Spannend!
    Jetzt aber ab ins Sofabett und von Jonas Antworten träumen, die wie von Zauberhand in die MA fließen werden.
    Gute Nacht, herzlich, Urs

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    1. Sabine Hinterberger

      Lieber Urs,
      ja, der Jonas war Klasse, was der schon alles gelesen hat und wie gut der das erzählen konnte.
      Und das Beste, er mag auch Kakao und dieselben Geschichten wie ich,
      liebe Grüße,
      Max,
      der jetzt endlich mal ins Bett gehen muss, sagt Sabine,
      aber die tippt noch zu laut,
      also machen wir jetzt beide Schluss,
      sagt Mia
      gute Nacht, lieber Urs und Welt und so,

      Max

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  2. Ulrike

    Liebe Mia,
    das klingt nach einem vollen Erfolg. Toll, was Kinder für aufmerksame Leser und Beobachter sind (Kaffee…). Die Idee von Jonas mit der Warteschlange für die Urlaubsreise, die sich als Kloschlange entpuppt, finde ich genial witzig. Da schlummert ein kleiner Schriftsteller. 🙂

    Wünsche dir noch viele weitere erhellende Kakao-Interviews.

    Herzliche Grüße
    Ulrike

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    1. Sabine Hinterberger

      Liebe Ulrike,
      ja, und ich glaube, es war die beste Idee, auch Kinder als Expert*innen fürs Lesen wirklich ernst zu nehmen,
      ich mag diese Gespräche sehr, hat mir auch sehr viel Spaß gemacht,
      liebe Grüße,
      Mia

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