Immer und immer wieder …

… noch einmal und noch einmal überarbeiten und überarbeiten und neu schreiben und neu schreiben. Und das bei herrlichstem Sommerwetter draußen, nach einem typischen Bürotag.
„Masterarbeiten sind doof!“, sagt Max, „Können wir nicht was spielen oder lesen?“
Ich seufze und schaue auf den Stapel der Bücher, die ich noch für die MA lesen muss. Da ist keins bei, dass Max auch nur ein bisschen interessieren würde, oder?
„Der Junge auf dem Berg?“, frage ich ihn und reiche ihm mein Smartphone, weil ich die Leseprobe für das Buch von John Boyle da gespeichert habe.
„Aber, das ist doch kein echtes Buch!“, sagt Max und verzieht das Gesicht.
„Ja, ich weiß, aber wenn dir die Leseprobe nicht gefällt …“
„Ich gehe in die Bücherei, kommst du mit?“
Ja, nicht schreiben, kann ich auch überall sonst.