Archiv der Kategorie: Texte

Erlösung durch Käsekuchen?

Kein Schreibcafé –    P A U S E N F Ü L L E R ‚Für einen guten Käsekuchen wird man geheiratet!‘, krächzte die Kröte. Sie streckte ihre muskulösen Froschschenkel durch und reckte sich, bis sie den Knopf an der Musikanlage erreichte. Weiterlesen

Schreibcafé-Feedback – Was ist das Schreibcafé für dich?

Feedback mit Bertolt Brechts „Vergnügungen“
Was ist das Schreibcafe‘ für dich?
Was gehört alles dazu, von Kaffee bis Keksen…..

Mit den vorgegebenen Worten: Ohne, Genug, Und ich bekam, Ich sah, ich genoss, ich las, ich machte …

Ohne das Schreibcafe‘ – mit Sabine als Flaggschiff ( der Begriff sorgte für Heiterkeit:-)) gäbe es in meinem Kopf zwar Ideen aber nicht solche „wundervollen“, wie sie sie mitgebracht hat.
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Lianes Käuzchen

Foto: Casa B
Da ich eher naturalistischen Gebilden etwas abgewinnen kann, wählte ich eine Zeichnung, die ich Käuzchen nannte aus … Ich berücksichtigte dabei nicht, dass es nur auf einem Bein steht, was für einen Kranich üblich ist, für einen Kauz eher nicht!? Meine Geschichte dazu:

Ob der/die Zeichnerin gleiches Schicksal vor Augen hatte, beim Zeichnen wie ich es erlebte?
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Sehnsucht


„Natürlich kann sie fliegen.
Sie hat doch Flügel.
Siehst du das nicht?
Sie bringt dich überallhin.
Wohin du möchtest.
Du musst es dir nur wünschen, aus tiefster Seele wünschen.
Komm, vertrau ihr, schließ deine Augen.
Der Wunsch trägt dich,
über Grenzen hinweg, im Denken und in Köpfen,
durch Kriege hindurch.
Sie verjagt Grau und Schwarz.
Bringt alle Farben mit,
malt neue Bilder
erzählt neue Geschichten
mit frischen Wörtern.
Geschichten von Freiheit
und immer wieder von dir.
Sie trägt und hält dich, mich, uns.
Natürlich kann sie fliegen. Sie hat Flügel.
Siehst du das nicht?

Sehnsucht
توق

Tagträumerin und Nachtdenker

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich jemals treffen würden, strebte gegen Null. Sie beide trennten Welten.
Sie träumte am Tag und er dachte in der Nacht.
Logisch, dass er den Tag verschläft, weil ihm das Denken in der Nacht seinen Schlaf raubt. Und auch logisch, dass sie des Nachts schläft, weil sie den ganzen Tag verträumt.
In dem Moment, als Sie an der Schwelle vom Tag zur Nacht, mal nicht träumte und er gerade mal nicht dachte, da sahen sie sich das erste Mal wirklich.
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Fliegen

Du willst dem Stress entfliehen, weit weg – aber wie?
Für weit weg kommt nur ein Turboflieger in Frage. Jedoch sagen deine Freunde, diese Himmelsgeschosse wären Sternenzerstörer.
Du bist auch eher für Fliegen im grünen Bereich, so wie die Vögel.
„Flieg, Vöglein flieg …“, ein altes Kinderlied summt dir durch den Kopf. Dein Wunsch nach Freiheit wird stärker, dehnt sich in dir aus, droht dich zum Platzen zu bringen.
Aber nein, du wirst leichter, beginnst zu schweben, fühlst dich wunderbar schwerelos, hebst ab – nun bist du losgelöst von der Erde. Der Wind wirbelt dich hoch über den Köpfen deiner gestressten Mitmenschen. Du besiehst dir die Welt von oben, fliegst von allen Sorgen befreit dem Himmel entgegen. Eine fluffige Wolke saugt dich auf, du brauchst keinen Flieger mehr.