Archiv der Kategorie: Schreibnacht

Der Mann im Mond IV

Foto: (c) evenliu photomanipulation – digital artwork

IV. Im ersten Moment blieb er einfach regungslos da auf der Bank sitzen und starrte auf den, auf den er so lange und so unbändig gewartet hatte. Gewartet. Nächtelang. Alles im Tag zurückgelassen. Tagsüber alles verloren, um in der Nacht diesen einen Moment zu gewinnen und erleben zu dürfen.
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Bildimpressionen zur Schreibnacht in der Stadtbücherei Iserlohn

Hier finden Sie Bildimpressionen aus der Schreibnacht in der Stadtbücherei Iserlohn.

Atemstehler

Gebieterisch schwenkte der Sensenmann seine Sense. Mit abgewandtem Schädel deutete er auf die Weltentüren. Er sagte kein einziges Wort – er sagte nie etwas und eigentlich war es kein Wunder, denn Stimmbänder hatte er ja keine. Ein Lufthauch durchfuhr seinen dunklen Mantel, die mittlere der drei Türen, eine bewachsene erdige Tür, flog auf und knallte wieder zu.
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Die ersten Kunstwerke der Nacht werfen ihre Schatten voraus

News. 22:22 Uhr. Sie sind natürlich noch genauso jung wie die Nacht und sind daher noch etwas zurückhaltend und eher schüchtern. Das wird sich im Laufe der Nacht ändern, wenn sie mit den Schatten der Nacht mutiger und entschlossener geworden sind: Die ersten Kunstwerke der Nacht. Weiterlesen

Zur Schreibnacht-Mitmachgeschichte!

Als der Mann im Mond auf die Erde stürzte und seine Lampe heil blieb

Bis zu dieser Vollmondnacht im März passierte in seinem Leben alles nach Plan und nichts überraschend. Umso überraschter war er auch, als ihm der Mond und die Laterne des Mannes im Mond eines Nachts im Wald mitten vor die Füße stürzte. Völlig unangekündigt und ohne Vorwarnung schlug der Mond vor ihm auf und das einzige, was er denken konnte, war: „Wieso ist die Laterne vom Mann im Mond durch diesen Aufprall nicht beschädigt worden?“
Er war mit seinem Hund die übliche und zweite Abendrunde durch den Wald am Stadtrand gegangen, als er ein leises Surren hörte, dass immer näherkam. Sein kleiner Hund blieb stehen, bellte laut und sprang ihm dann zitternd auf den Arm und verschwand fast in seiner Jacke. Er selbst duckte sich, auch wenn er nachher nicht mehr sagen konnte, warum er das getan hatte.
Mit einem kaum wahrnehmbaren Geräusch traf der Mond auf dem weichen Waldboden auf. Ein bisschen wirkte es auf ihn, als hätte der Waldboden den Mond ganz sanft aufgefangen, damit ihm nichts passierte. Irgendwie in einer moosbewachsenen Umarmung gehalten. Das rührte ihn am meisten. Und noch mehr verwunderte ihn die Laterne, die leuchtend neben dem Mond lag. Nur umgekippt war sie.
Er streckte schon die Hand aus, um sie aufzustellen, – alles, was nicht an seinem Platz stand, musste er immer und immer wieder zurechtrücken, – als er …

Noch 24 Stunden bis zur Schreibnacht

Am morgigen Samstag, den 25.03.2017, können sich ab 20:00 Uhr alle an einer fortlaufenden Geschichte beteiligen. Der Beginn der Geschichte wird um 20:00 Uhr online gestellt und über die Kommentarfunktion habt ihr die Möglichkeit die Geschichte Satz für Satz bis zum nächsten Morgen 06:00 Uhr weiter zu schreiben. Ich werde alle Kommentare zu einer Geschichte zusammenschreiben und in der kommenden Woche veröffentlichen.