Archiv der Kategorie: Schreiben in der Nacht

Das Kapitel Weihnachten mit Max

Die Geschichte von Max ist vorläufig zu Ende geschrieben und ich vermisse ihn jetzt schon. Und weil ich ihn gerade so mag, möchte ich ihn euch, passend zum 1. Adent und zum Schnee draußen vor der Tür, gerne vorstellen. Aber nur ein bißchen, denn die ganze andere Geschichte, die soll noch etwas anderes werden.
Hier geht es zum ausgesuchten Kapitel Weihnachten mit Max.

NaNoWriMo – Tag 12


Ich schreibe jetzt bereits den 12. Tag an meiner Geschichte „Max und die rote Angst“. Sie ist aus der Idee einer Übung für das Modul „Schreiben für Kinder und Jugendliche“ entstanden und hat ihr Eigenleben entwickelt mich seitdem nicht mehr losgelassen.
Ganz grundsätzliche Fragen, was kann ich Kindern wie zumuten, bleiben nicht unberücksichtigt und haben natürlich Einfluss auf die Geschichte.
Ich mute Max eine Menge zu, aber er wird das auf seine ganz schaffen, denn, das ist vorab klar, es wird ein Happy End geben, das bin ich ihm und dem, was er erlebt, schuldig. Das Ende ist schon geschrieben, darauf schreibe ich jetzt zu.

Hier die letzte Szene von gestern:
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NaNoWriMo – Ich tue es doch wieder

Heute ist schon der vierte Tag bei NaNoWriMo. Ich habe bis heute Mittag nicht daran gedacht, wirklich nach 2008 noch einmal mitzuschreiben. Doch seit heute Mittag hat es mich gepackt. Ich habe die bis heute erforderlichen Wörter geschrieben, bin wieder auf Stand: 7018 Wörter.
Ich habe es vermisst, dieses so besondere Gefühl, wenn es an einem freien und sonnigen Tag nur die Geschichte und dich gibt und sich alles nur darum dreht, wie es weiter geht.
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Blogparade #BKS11: Wenn ich mir was wünschen dürfte

Der #BKS11 tut es wieder: Nach der Blogparade zum Thema Digitale Einsamkeit nun eine zu „Wenn ich mir was wünschen dürfte…“ im Rahmen des Moduls Lyrik. Alle sind eingeladen sich dichtend zum Thema zu äußern. Die Parade endet am 23. November 2017.

Der Gastgeber Urs hat angefangen:

Nichts von alledem

Kein Gott
Kein Ballast
Kein Selfie
Kein Alleinsein

Kein Rechts
Kein Mitte
Kein Links
Kein Alleinsein

Kein Donald
Kein Kim
Kein Kardashian
Kein Alleinsein

Kein Wollen
Kein Müssen
Kein Wünschen
Kein Alleinsein

(Nur)
Ein Tanz
(mit Dir)
Urs Küenzi

Worte machen Leute

Foto: Spruch des Tages
Freitagabend in Iserlohn. Mia hatte sich gerade zum Wochenendbeginn ihren Lieblingsdöner mit einer obligatorischen Flasche Vitamalz geholt und war auf dem Rückweg zum Südengraben.
Ein älterer, grauhaariger, schlaksiger Typ mit einer noch verschlossenen Flasche Bier in der linken Hand kommt vom Alten Rathausplatz über die Straße und quatscht sie unvermittelt an:

Man sieht keine Deutschen mehr in der Stadt!“
Man sieht auch keine Vitamalz-Flaschen mehr in der Stadt!“, antwortet Mia und geht weiter.
Aber du hast doch eine in der Hand.“, sagt er.
Mia dreht sich herum: „Ja, ist wie mit den Deutschen in der Stadt!
Er winkt ab und trollt sich mit seiner Flasche Bier.

nur blau

Sie sah in den Spiegel
konnte sich nicht
in die Augen sehen
es gefiel ihr nicht
was sie sah
Unzufriedenheit
in lila
vor grauer Routine

Sie schloss die Augen
denn dann schmeckte sie
diesen Hoffnungsschimmer
am Nachthimmel
das Dunkelblau

Sie kochte einen Kaffee
trank den ersten Schluck
und begann zu schreiben
aus lila wurde
wieder blau
nur blau