Archiv des Autors: sabine

Die ersten Fragen sind der Anfang …

„Na endlich, ich dachte schon, du würdest steckenbleiben wie das Nilpferd im Leuchtturm!“ Max schaut von seinem Buch auf.
„Ja, es klappt. Die ersten Fragen für den Fragebogen sind fertig!“ Ich trinke erleichtert einen großen Schluck Kaffee.
„Hast du das neue Bilderbuch schon gelesen?“ Max zeigt mir das Bilderbuch „Die Schneiderin im Nebel“.
„Natürlich! Du weißt doch, ich tue alles, was mit dem Thema rund um die Masterarbeit herum zu tun hat!“
Maxterarbeit muss es heißen! Es ist die Arbeit, die nach mir benannt wird!“ Max grinst.„Untertitel: Sabine, die zwischen zwischen geschriebenen und nicht geschriebenen Zeilen steckenbleibt“.
Wie recht er hat! Wie recht er hat!

Mit Max auf der Buchmesse

Dieses Jahr ein wenig Halle 4 und dann nur Halle 3. Bücher in Regalen, soweit das Auge schauen kann. Das ist auf Augenhöhe eines11-jährigen Jungen natürlich etwas eingeschränkter. Bücher, überall Bücher. Natürlich waren die am Samstag auf der Buchmesse alles andere als frei zugänglich, wegen der vielen Menschen, die sich dort aufhielten … Weiterlesen

Roland trifft Venedig

Was wäre, wenn Roland nach Venedig reisen würde und was müsste in der Geschichte davor passieren, damit er das tut. Aber, ich will nicht vorgreifen, lest selbst: Scrabbie war pünktlich in Venedig gelandet. 12:20 Uhr, von Düsseldorf. Das hatte Roland beruhigt, der mittlerweile nicht mehr die Flugnummer EW 9810, den Flugzeugtypen und die Start- und Landezeiten vor sich hinmurmelte. Über den Alpen war er ruhiger geworden. Roland hatte die Kopfhörer aufgesetzt und sich vermutlich zum x-ten Mal den Anfang der Herr der Diebe von Cornelia Funke angehört: Weiterlesen

Wenn jemand eine Reise tut …

Max ist schon ganz aufgeregt. Er hat heute schon seinen Rucksack gepackt. Alle seine Bücher, seine Lieblingsnussriegel und auch was zum Anziehen. Max möchte noch mehr lesen.
Ich bin müde, habe eine neue Serie entdeckt – Max musste natürlich vorher ins Bett! – und möchte nur noch weg, ans Wasser, ans Meer, in die Stadt des Herrn der Diebe.
Das haben wir beide als Buch gelesen, als Film gesehen und als Hörbuch gehört.
Ich packe jetzt auch meinen Koffer. Der ist blau und in den packe ich randvoll mit Wörtern, Geborgenheit, auch die Müdigkeit, die Anstrengung und alle meine Wünsche und Träume.
Schauen wir mal, wie uns die Reise bekommt. Wenn jemand eine Reise tut, hat er viel zu erzählen oder zu schreiben oder zu fotografieren oder …

P.s.: Natürlich bleibt die Masterarbeit zuhause.

Der Herr der Diebe

Max und ich haben uns filmtechnisch umentschieden. Nachdem wir *Der Herr der Diebe* von Cornelia Funke zu Ende gelesen haben, zum wiederholten Mal, schauen wir uns jetzt zuhause gemütlich den Film dazu an, sozusagen als Einstimmung auf Venedig, auf ein anderes Venedig …
Was das mit der Masterarbeit zu tun hat?
Genau, alles und nichts!

Immer und immer wieder …

… noch einmal und noch einmal überarbeiten und überarbeiten und neu schreiben und neu schreiben. Und das bei herrlichstem Sommerwetter draußen, nach einem typischen Bürotag.
„Masterarbeiten sind doof!“, sagt Max, „Können wir nicht was spielen oder lesen?“
Ich seufze und schaue auf den Stapel der Bücher, die ich noch für die MA lesen muss. Da ist keins bei, dass Max auch nur ein bisschen interessieren würde, oder?
„Der Junge auf dem Berg?“, frage ich ihn und reiche ihm mein Smartphone, weil ich die Leseprobe für das Buch von John Boyle da gespeichert habe.
„Aber, das ist doch kein echtes Buch!“, sagt Max und verzieht das Gesicht.
„Ja, ich weiß, aber wenn dir die Leseprobe nicht gefällt …“
„Ich gehe in die Bücherei, kommst du mit?“
Ja, nicht schreiben, kann ich auch überall sonst.