Archiv für den Monat: August 2014

zuhause

hoch oben unter dem dach der welt öffnest du dein fenster türkisdurchtränkte luft strömt herein gibt den blick frei auf den horizont noch nicht geschriebene geschichten der geschmack von anfängen liegt in der luft die farben der möglichkeiten lassen sich vom wind der nacht treiben vor dem fenster reichen ideen bis hinab in die tiefe die ein dunkelblaues tuch aus buchstaben spannt das dich trägt heute und für alle tage bis ans ende meiner geschichte

Zuhören und schreiben ist l(i)eben

MorgenMia stand mit der ersten Tasse Kaffee am weit geöffneten Fenster. Die Morgenluft des neuen Tages war kalt und klar. Nur wenige Wolken am Himmel. Genau diese Kombination schmeckte ihr so gut, schmeckte nach dunkelblau und nach Aufbruch. Ein Satz: Fünf Wörter. 28 Buchstaben: Zuhören und schreiben ist l(i)eben. Ihre Hände hielten die Tasse fester und so stand sie da und schaute dem Tag beim Aufwachen zu.