Mias Blogadventkalender 2018 – Weihnachten und andere Monsta

Das 16. Türchen öffnet sich heute mit Anneliese.
Der letzte Satz von gestern von Anne:
„Sie formte mit den Händen einen Trichter vor dem Mund und rief in den dunklen Raum: „Hallo Herr Wunsch, Frau Hektik, Madame Sehnsucht, hört Ihr uns? “ Die anderen taten es ihr nach. Irgendwo hörten sie eine Tür knarren …“

„Auf die Frau Hektik kann ich gut verzichten“, murmelte Scrabbie sich in den nicht vorhandenen Bart, als alle plötzlich die Ohren spitzten. Durch das unheimliche Knarren der Tür war noch ein weiteres Geräusch zu vernehmen: ein unregelmäßiges Ticken. Tick… tack,tack…tiick, taaack. Wie eine Uhr, deren Energiequelle langsam versagt. Im Gegenlicht erblickten sie die Ursache.

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Mias Blogadventkalender 2018 – Weihnachten und andere Monsta

Das 13. Türchen öffnet sich heute mit Jürgen.
Der letzte Satz von gestern von Anneliese:
„Der  Wunschpunsch soll euch nicht nur wärmen, sondern auch zur Erfüllung vieler Wünsche in unserer nicht so heilen Welt beitragen. Und ihr seid aufgerufen, daran mitzuwirken. Also, an die Arbeit!“

„An die Arbeit“, zischte Monsta leise durch seine fünf Zähne, den letzten Satz von Roland nachäffend.

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Mias Blogadventkalender 2018 – Weihnachten und andere Monsta

Das 12. Türchen öffnet sich heute mit Anneliese!
Was bisher geschah, hier in einer PDf-Datei.
[…] Der letzte Satz von gestern von Ulrike:
Wo ist Roland?“, rief Scrabbie. Die Freunde blickten sich um, aber Roland war nirgends zu sehen.

Die Kälte begehrte Einlass in ihre Körper, zitternd und entmutigt schlotterden sie vor sich hin, ließen ihre Blicke durch diesen unwirtlichen Ort schweifen.
„Ey, schaut mal da“, krähte Monsta plötzlich und schoss auf eine Ecke der riesigen Fabrikhalle zu. Dort bewegte sich nämlich hinter einer rostigen Regalwand eine lila Zipfelmütze mit weißem Bommel hin und her.

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Das Wunder von Iserlohn

Nun gut, Iserlohn ist nicht Manhattan, zugegeben. Der gleichnamige Film ist ja auch ein Weihnachtsklassiker, an den kommen Monsta, Roland, Scrabbie und Mia nicht ganz heran, irgendwie.

Obwohl, …
Nun, wir erwarteten Post. Also, eigentlich erwartete Mia Post. Doch seitdem alle neuen Figuren bei ihr wohnten, war Post für sie immer Post für alle. Diese EINE Post kam aber nicht. Auch eine Rückfrage bei der tollen Buchhandlung Krumulus in Berlin, die ihr das Buch geschickt hatten, dass sie im November NICHT mitgenommen hatte, ergab nur eine Sendungsnummer und die Auskunft, dass die Post einem Nachbarn übergeben worden war.

„Der hat jetzt unsere Post!“, wütete Monsta durch die Wohnung, obwohl er gar nicht wusste, um welche Post und noch viel weniger, um welchen Nachbarn es sich handelte. Genau das wusste Mia ja auch nicht.

„Wir rufen jetzt bei dem geflügelten Boten an und fragen nach!“, sagte Scrabbie pragmatisch und gab die Nummer am Display ihres Smartphones ein. Roland hatte die Sendungsnummer ordentlich auf ein Blatt Papier geschrieben.

„Hallo, hier der geflügelte Bote. Was wünschen Sie?“ erklang eine glockenhelle Stimme vom anderen Ende der Leitung.

„Wir wollen unsere Post!“, rief Monsta ins Smartphone und dabei mehr in Scrabbies Ohr.  

„MONSTA!“, rief Scrabbie. „Reiß dich zusammen!“ Roland zog ihn vom Smartphone weg.

„Hallo!“

„Ja!“, sagte die glockenhelle Stimme am anderen Ende, „Ich würde Ihnen ja gerne Ihre Post zukommen lassen, aber ohne Sendungsnummer geht das nicht!“

„123456789112!“, las Scrabbie ab.

„Diese Sendung ist Ihrem Nachbarn übergeben worden!“

„Mmh!“, mischte sich jetzt Scrabbie ein, „Wer immer der Nachbar ist, hat sich noch nicht gemeldet bei mir. Gibt es da einen Namen?“

„Ja und eine Hausnummer!“, lachte die Mitarbeiterin des geflügelten Boten.

Monsta tanzte vor lauter Freude einen Nachbarhausnummerntanz um den Tisch und riss dabei die Deko vom Tisch.

„Monsta!“, rief Scrabbie und gab Mia den Telefonhörer weiter. Sie versuchte Monsta zu stoppen, doch der tanzte schon unterm Tisch weiter.„Dann muss ich wohl alleine zum Nachbarn!“, sagte Mia laut und legte auf.

Sofort reagierte Monsta und tanzte zielsicher zur Tür.

„DU räumst erst auf, dann kommst du v-i-e-l-l-e-i-c-h-t mit!“

Monsta stoppte sofort, ging zurück und machte so schnell Ordnung, dass Roland einen anerkennenden Pfiff von sich gab.

„Wow!“, sagte Scrabbie und Mia lachte.

„Fertig?“

„ja, ja, ja!“ rief Monsta, „Können wir jetzt, ich will Ihn erschrecken und verschrecken und wenn er noch einmal zwei Wochen unsere Post behält, dann …“

„Du gehst mit und sagst nix!“, lachte Mia und die beiden rannten um die Wette die Treppen herunter.

„Erster!“, rief Monsta an der Haustür.

Sie überquerten die schmale Straße und klingelten am Haus gegenüber.

Was dann passierte, hätte niemand so schön beschreiben können, wie es wirklich war. So viel sei gesagt.

„Nie wieder, niemals mehr wieder wird er eine Post von dir bei sich behalten!“, sang Monsta. Seit seinem Chorauftritt sang er so oft er konnte. Und er konnte oft.

Monsta trug die Post stolz das Treppenhaus hinauf in die Dachgeschosswohnung. Scrabbie und Roland durften es auspacken.

Jetzt gab es Kakao und der Abend war gerettet! Und das noch vor Weihnachten!

Das Wunder von Iserlohn!

Mias Blog-Adventkalender 2018 – Weihnachten und andere Monsta


Das 9. Türchen öffnet sich heute mit Liena Berin!
Was bisher geschah, hier in einer PDf-Datei.
Der letzte Satz von Anne:
Samantha Sehnsucht freute sich sichtlich: „Das ist die richtige Haltung.“ Sie trat an das Schränkchen in einer der Ecken derKabine und öffnete die beiden Flügeltüren …

… war das da ein funkelnder Weihnachtszaubertrunk, den sie im geschliffenen Kristallfläschchen dem Schränkchen entnahm? Sie hieß sie alle freundlich trinken. Jeder nahm einen tiefen Schluck und jeder schmeckte seinen Lieblingsweihnachtsgeschmack auf der Zunge, Zimt und Mandeln, Eierpunsch und Lebkuchen, sogar Stollen.

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„Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?“ – Blogparade

Warum ich sie mit Bloggen begonnen habet! Natürlich wegen mir! Ja, Sie lesen richtig. Sie hat wegen mir angefangen, also meine Erfinderin und eigentliche Blogbesitzerin. Also, ihr gehört der Blog, aber ich lebe dort. Nicht alleine, sondern mit all den Figuren, die sie im Laufe ihrer Schreibkarriere erfunden und geschrieben hat. Ich weiß nicht, ob ihr das so klar war, als sie den Blog ins Leben geschrieben hat, dass all ihre Figuren auch dort leben werden und sich immer mal wieder ungefragt in alles, was sie schreibt, einmischen. Weiterlesen

Mias Blog-Adventkalender 2018 – Weihnachten und andere Monsta

Foto: Monsta, von Dita Zipfel Mateo Dineen 2. Türchen Ich rüttelte ihn unsanft wach. Er hatte es schließlich versprochen, hoch und heilig hatte er es versprochen. Ich hätte es besser wissen müssen. Ich versuchte ihm den Teebeutel unter dem Arm wegzuziehen. „Hey, du bist dran!“, rief ich noch einmal. „Was, was ist los?“, fragte er, noch völlig verschlafen und von nix eine Ahnung. „Du bist dran mit dem 2. Türchen und das schon seit Stunden!“, schimpfte ich. Weiterlesen

Mias Blog-Adventkalender 2018 – Weihnachten und andere Monsta

Foto: Tanja Graumann Türchen 1 Und da war es, das erste Türchen. Für das hatte sie sich als Ideengeberin natürlich verantwortlich gefühlt. So ein Anfangstürchen gibt die Richtung vor. Zack, da ist sie! Zumindest für den ersten Raum, den die Menschen betreten, wenn sie mit den ersten Worten mitten hineingeführt werden. Sie bekommen vielleicht ein Gefühl dafür, was das für ein Raum ist, in dem sie sich befinden. Weiterlesen

Max erzählt vom zweiten Interview von der Masterarbeit

Also, ich war gestern mit Sabine wieder zu einem Interview für ihre Maxterarbeit unterwegs. Da waren wir nach ihrem ersten Job, das mit dem Schreiben und der Arbeit ist wohl ihr zweiter und Lieblingsjob, zweimal eine Dreiviertelstunde mit dem Auto unterwegs. Dieses Mal bei einem Mädchen. Ja, ihr habt richtig gelesen, bei einem Mädchen. Na ja, mit Mädchen ist das ja so eine Sache, die kichern entweder oder reden über Mädchenkram, mit dem ich nichts anfangen kann. Aber das Mädchen war echt nett. Weiterlesen

Max erzählt vom ersten Interview für die Masterarbeit

Hallo ihr da draußen vor den Büchern, heute hatte ich coolen Besuch, also nicht ich allein, sondern vor allen Dingen Sabine. Die hat ja meine Geschichte geschrieben und mich quasi erfunden, also am Anfang, bis ich mich selbständig gemacht und mich auf meinen eigenen Weg gemacht habe. Ach ja, der Besuch, Jonas war da, der ist genau so alt wie ich und der mag Bücher auch sehr gerne. Er hat ein eigenes Regal mit Lieblingsbüchern und dazu gehören Gregs Tagebücher und Tagebuch eines Minecraft-Zombies . Gregs Tagebücher kannte ich gut, aber die anderen nicht, Die hole ich mir mit Sabine gleich morgen in der Bücherei, wenn die geöffnet hat. Wenn Jonas schneller ist, dann muss ich nochmal Gregs Tagebücher lesen, das ist auch o.k.. Weiterlesen