Hervorgehobener Beitrag

Wenn Wörter uns halten …

Warum diese Seite?
Weil es Orte geben muss, an denen Menschen sich treffen und gemeinsam schreiben können. Nicht mehr und doch soviel und alles, nur nicht weniger.

Oder, um es mit Mias Worten zu sagen: „Hätte, wenn und aber sind die besten Ausreden es gar nicht zu versuchen!“

Sommersonnenwende trifft auf Nachtschreiberin – wirklich wahr!!!

Mia konnte vor Lachen nicht mehr aufstehen. Ihr kamen sogar die Tränen. Sie wankte bedrohlich nah am glitschigen Bachufer und zog sich vorsichtig den kleinen Abhang hoch.
Was für eine Geschichte!
Vielleicht lag es am Tag, der mit einer genialen Fortbildung bei den Change Writers super inspirierend gewesen war, aber eben lang oder an der Hitze oder einfach an der Tageszeit, schließlich war heute der längste Tag des Jahres, was für sie die kürzeste Nacht des Jahres bedeutete. Und Mia wäre nicht Mia, wenn sie als Nachtschreiberin nicht gerade am Tag die eher ungewöhnlichsten Erlebnisse hatte.
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Sehnsucht


„Natürlich kann sie fliegen.
Sie hat doch Flügel.
Siehst du das nicht?
Sie bringt dich überallhin.
Wohin du möchtest.
Du musst es dir nur wünschen, aus tiefster Seele wünschen.
Komm, vertrau ihr, schließ deine Augen.
Der Wunsch trägt dich,
über Grenzen hinweg, im Denken und in Köpfen,
durch Kriege hindurch.
Sie verjagt Grau und Schwarz.
Bringt alle Farben mit,
malt neue Bilder
erzählt neue Geschichten
mit frischen Wörtern.
Geschichten von Freiheit
und immer wieder von dir.
Sie trägt und hält dich, mich, uns.
Natürlich kann sie fliegen. Sie hat Flügel.
Siehst du das nicht?

Sehnsucht
توق

Herzkopfstand


Herzkopfstand
Eine junge Frau, ich nenne sie Lisa, bekam dieses Holzstück zur Gestaltung, obwohl ihr an diesem Morgen gar nicht danach ist, etwas Künstlerisches zu schaffen. Ihr Herz ist schwer und fühlt sich taub an.
Wie soll sie das ausdrücken, was sie bewegt. Will sie sich zeigen?
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Tagträumerin und Nachtdenker

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich jemals treffen würden, strebte gegen Null. Sie beide trennten Welten.
Sie träumte am Tag und er dachte in der Nacht.
Logisch, dass er den Tag verschläft, weil ihm das Denken in der Nacht seinen Schlaf raubt. Und auch logisch, dass sie des Nachts schläft, weil sie den ganzen Tag verträumt.
In dem Moment, als Sie an der Schwelle vom Tag zur Nacht, mal nicht träumte und er gerade mal nicht dachte, da sahen sie sich das erste Mal wirklich.
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Beim Aufwachen Orange

Mia gähnte herzhaft. Eigentlich hatte sie sich direkt nach der Arbeit nur eine halbe Stunde hinlegen wollen und war erst am späten Abend wieder wach geworden, völlig durcheinander wegen der Uhrzeit: 21:30 Uhr. Irgendwie fühlte es sich nach frühem Morgen an. Es dauerte einen Moment, bis sie sich wieder im Tag und der Uhrzeit zurechtfand.
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„Die Geister, die ich rief …!“

„Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten?“
Sie hört Franz Beckenbauer in ihrem Kopf. Ist es jetzt soweit, mit ihr? Natürlich nicht, aber es kam ihr so vor, als würde dieser Stift wie von Zauberhand schreiben und ihr die Zukunft eben nicht lesen, sondern schreiben. Er, der Stift, war seiner und ihrer Zeit voraus.
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